Qualität made in Germany
Wohngesunde Küchen und ressourcenbewusste Planung
Gut geplant. Langlebig gedacht.
Für mich beginnt ein bewusster Umgang mit Ressourcen bereits bei der Planung. Eine Küche sollte nicht nur heute gut aussehen, sondern auch in vielen Jahren noch funktionieren. Deshalb achte ich auf sinnvolle Arbeitsabläufe, ausreichend Stauraum, langlebige Oberflächen und Elektrogeräte, die sich bei Bedarf austauschen lassen. Entscheidend ist eine Küche, die zu den tatsächlichen Bedürfnissen meiner Kunden passt.
Nachhaltigkeit hat viele Aspekte
Neben einer durchdachten Planung spielen auch die Herkunft der Materialien, geprüfte Schadstoffemissionen, der Einsatz wiederverwerteter Rohstoffe und die Produktionsbedingungen eine wichtige Rolle.
Bei Küchenstudio48 arbeite ich mit den deutschen Küchenherstellern Schüller und Rotpunkt zusammen. Beide Unternehmen investieren in Ressourcenschonung, Materialqualität und die Weiterentwicklung ihrer Produktionsverfahren.
Wohngesunde Küchen durch geprüfte Materialien
Die Qualität der Raumluft wird auch durch Möbel und ihre Materialien beeinflusst. Deshalb achte ich bei der Auswahl meiner Küchenhersteller auf geprüfte Schadstoffemissionen und gesundheitliche Verträglichkeit.
Schüller: Das Goldene M und Emissionsklasse A
Die Küchenmöbel von Schüller tragen das Goldene M, das RAL-Gütezeichen der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Dafür werden die Möbel von unabhängigen Prüfinstituten auf Qualität, Sicherheit, Langlebigkeit sowie Gesundheits- und Umweltverträglichkeit untersucht.
Zusätzlich sind die Küchenmöbel von Schüller mit der Emissionsklasse A, der höchsten Emissionsklasse der DGM, ausgezeichnet.
Rotpunkt: F4Star für besonders niedrige Formaldehydemissionen
Rotpunkt verwendet unter anderem die nach dem japanischen Standard JIS F**** (F4Star) zertifizierte greenline BioBoard Gen2-Spanplatte.
Nach Herstellerangaben gibt diese rund 50 % weniger Formaldehyd an die Raumluft ab als herkömmliche Vergleichsprodukte.
Verantwortungsvolle Forstwirtschaft und geprüfte Holzherkunft
Holz ist einer der wichtigsten Rohstoffe in der Küchenmöbelproduktion. Deshalb ist entscheidend, woher es stammt und unter welchen Bedingungen es gewonnen wird.
Schüller: PEFC-Zertifizierung
Schüller ist PEFC-zertifiziert. Die PEFC-Chain-of-Custody-Zertifizierung dokumentiert die Kontrolle der Holzlieferkette und der eingesetzten Bezugsquellen.
Nach Angaben von Schüller müssen mindestens 70 % der eingesetzten Hölzer und Holzwerkstoffe PEFC-zertifiziert sein und aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen.
Rotpunkt: FSC-Zertifizierung
Nach Herstellerangaben sind bereits 95 % des Produktsortiments von Rotpunkt FSC-zertifiziert (FSC® C131864).
Der Forest Stewardship Council setzt Standards für verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung. Dazu gehören der Schutz von Waldökosystemen sowie soziale Anforderungen, beispielsweise an Arbeitsbedingungen und die Rechte der Menschen vor Ort.
Recycling und Kreislaufwirtschaft
Die Wiederverwendung vorhandener Rohstoffe kann dazu beitragen, den Bedarf an neuen Materialien zu reduzieren. Beispiele dafür sind:
Schüller: MATERA
Die MATERA Front besteht nach Herstellerangaben zu 76 % aus Materialien der Kreislaufwirtschaft. Das Frontmaterial ist vollständig recyclingfähig und kann durch stoffliche Verwertung erneut zur Herstellung von Fronten eingesetzt werden.
Rotpunkt: greenline BioBoard Gen2
Rotpunkt verwendet für ausgewählte Küchenmöbel das greenline BioBoard Gen2 mit einem Recyclingholzanteil von bis zu 90 %.
Damit kann der Einsatz von Frischholz bei diesen Möbelkomponenten reduziert werden.
Energieeffizienz und verantwortungsvolle Produktion
Schüller: ISO 50001 und ISO 9001
Schüller verfügt über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2018. Dabei werden Energieverbräuche systematisch erfasst und ausgewertet, um Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu entwickeln.
Die Zertifizierung nach ISO 9001 bestätigt außerdem ein systematisches Qualitätsmanagement.
Rotpunkt: Energiemanagement und Strombeschaffung
Auch Rotpunkt arbeitet mit einem nach ISO 50001 auditierten Energiemanagementsystem und investiert in die energetische Optimierung seiner Produktionsprozesse.
Darüber hinaus nutzt das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Stromtarif mit dem Grüner Strom Label, der zusätzliche Investitionen in erneuerbare Energien unterstützt.
Rotpunkt arbeitet außerdem daran, den Anteil wiederverwerteter Materialien zu erhöhen und den CO₂-Fußabdruck seiner Produkte zu reduzieren.
Zusätzliches Engagement für den Klimaschutz
Rotpunkt unterstützt seit 2019 gemeinsam mit myclimate internationale Klimaschutzprojekte.
Ein Beispiel ist ein Projekt in Kakamega, Kenia, bei dem Familien mit effizienteren Kochern ausgestattet werden. Dadurch soll der Brennholzverbrauch reduziert und die Luftqualität in den Innenräumen verbessert werden.
Rotpunkt weist ausdrücklich darauf hin, dass dieses Engagement zusätzlich erfolgt und nicht zur Kompensation der eigenen Unternehmensemissionen angerechnet wird.
Mein Engagement für den Regenwald
Umweltschutz ist für mich nicht nur bei der Auswahl meiner Küchenhersteller ein Thema. Deshalb unterstütze ich die gemeinnützige Initiative greenlimba mit einem monatlichen Beitrag.
Die deutsch-afrikanische Organisation aus dem benachbarten Nortorf engagiert sich für die Wiederaufforstung und den Schutz des Regenwaldes in Sierra Leone. Dabei setzt sie auf artenreiche Mischwälder mit über 30 heimischen Baumarten und arbeitet eng mit der Bevölkerung vor Ort zusammen.
Für dieses Engagement wurde greenlimba 2025 mit dem Environmental Care & National Climate Award in Sierra Leone ausgezeichnet.
Ich kenne die Menschen hinter der Initiative persönlich. Das ist mir wichtig, denn so habe ich einen direkten Einblick in ihre Arbeit und weiß, mit welchem Engagement die Spenden für die Projekte vor Ort eingesetzt werden.
Mir gefällt besonders, dass eine Initiative aus unserer Region ganz konkret zum Schutz der Regenwälder in Westafrika beiträgt.
Mehr Informationen: www.greenlimba.com
Wenn Sie mehr über Materialien, Zertifizierungen und die Möglichkeiten einer ressourcenbewussten Küchenplanung erfahren möchten, berate ich Sie gerne persönlich.
Weiterführende Informationen der Hersteller:
[Schüller Zertifizierungen](https://www.schueller.de/de/unternehmen/zertifizierungen)
[Rotpunkt Nachhaltigkeit](https://www.rotpunktkuechen.de/nachhaltigkeit)
Küchenplanung im Einklang mit den globalen Zielen |
Tipps für die Planung einer nachhaltigen Küche
Längere Frische, weniger Lebensmittelabfälle
Eine durchdachte Vorratshaltung und die richtige Lagerung können helfen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Kühlgeräte mit speziellen Frischezonen oder 0-Grad-Fächern können die Haltbarkeit empfindlicher Lebensmittel verlängern. Gut organisierte Vorratsschränke sorgen außerdem dafür, dass Lebensmittel nicht in Vergessenheit geraten.
Geprüfte und ressourcenschonende Materialien
Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Küchenmöbel auf geprüfte Materialqualität, kontrollierte Holzherkunft und den Einsatz wiederverwerteter Rohstoffe. Zertifizierungen wie das Goldene M, PEFC oder FSC geben Orientierung zu unterschiedlichen Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards.
Energie sparen
Wählen Sie Elektrogeräte, deren Energieverbrauch zu Ihren Anforderungen passt. LED-Beleuchtung benötigt vergleichsweise wenig Strom. Auch die richtige Dimensionierung von Kühlgeräten und die Vermeidung unnötigen Stand-by-Verbrauchs können den Energiebedarf reduzieren.
Auf Langlebigkeit achten
Hochwertige Materialien, robuste Oberflächen und reparierbare oder austauschbare Geräte können dazu beitragen, dass eine Küche über viele Jahre genutzt werden kann. Eine sorgfältige Planung berücksichtigt deshalb nicht nur aktuelle Wünsche, sondern auch mögliche Veränderungen im Alltag.
Wiederverwendbare Aufbewahrungslösungen
Langlebige und wiederverwendbare Behälter können Einwegverpackungen ersetzen. Glas, Edelstahl und geeignete Kunststoffe bieten unterschiedliche Vorteile. Entscheidend sind die jeweilige Verwendung und eine möglichst lange Nutzungsdauer.
Wasser sparen
Wassersparende Armaturen und moderne, effizient genutzte Geschirrspüler können helfen, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Achten Sie bei der Geräteauswahl auch auf den angegebenen Wasserverbrauch pro Spülgang.
Abfalltrennung erleichtern
Gut geplante Mülltrennsysteme erleichtern die getrennte Sammlung von Wertstoffen, Bioabfällen und Restmüll. Besonders praktisch sind Lösungen, die sich direkt in den Arbeitsablauf der Küche integrieren lassen.
Clever planen, Überflüssiges vermeiden
Eine gute Küche braucht nicht möglichst viele Schränke und Geräte, sondern die richtigen. Sinnvolle Arbeitsabläufe, ausreichend Stauraum und eine Ausstattung, die zu Ihren tatsächlichen Bedürfnissen passt, machen die Küche langfristig funktional. Was nicht benötigt wird, muss auch nicht produziert, gekauft oder später entsorgt werden.
